
Der Mississippi-Alligator lebt meist in Süßwasserzonen, also in Sümpfen wie den Everglades oder Seen. Der Unterschied zwischen einem Krokodil und einem Alligator ist einfach die Schnauze, welche beim Krokodil eher spitzer und beim Alligator abgerundet ist.
Die meisten werden
nicht größer als 3 oder 4 Meter, der größte jemals in Amerika
gesehene Alligator war 5,8
Meter lang. Sie können 250-500 Kilo wiegen auch wenn letzteres eher
selten vorkommt. Der Schwanz nimmt die Hälfte der Länge ein und
ausgewachsene Tiere können sich mit 50 Km/h
über eine kurze Strecke
an Land bewegen.
Der
Alligator ernährt sich für gewöhnlich von Fischen, Vögeln und
Amphibien. Manchmal aber greifen sich auch kleinere Säugetiere an
und selten auch Bären
und Panther (was beides in den meisten Fällen mit einem schlechten
Ergebnis für den Alligatoren endet).
Zwar wird der
Alligator auch von den Menschen gefürchtet, wird aber nur in zwei
Fällen wirklich gefährlich: Der Alligator wurde von Menschen
gefüttert oder es brütet gerade. Wenn das Weibchen Jungen zur Welt
gebracht hat, wird es oft sehr aggressiv und verteidigt die Brut mit
allen Mitteln. 
Die Paarungszeit für
Alligatoren findet im Frühling statt. Nachdem das Baby schlüpft
bleibt es etwa 5 Monate bei der Mutter. Im Alter von 8-13 Jahren
erreichen sie das Alter in dem sie selbst Jungen zeugen. Die meisten
Alligatoren werden etwa 35-40 Jahre alt.
Vor 30 Jahren war der Alligator noch vom Aussterben bedroht, hat sich aber in den letzten Jahren deutlich regeneriert. Inzwischen sind die Bestände wieder hergestellt und die Tiere von der roten Liste gestrichen worden.
Und noch ein Tipp für Golfspieler: In Florida darf man ohne Strafpunkt einen neuen Ball verwenden, wenn der Ball zu nahe bei einem Alligator zu liegen kommt.

