Michael Kolb, Makler in Naples Florida
    Michael Kolb
    Realtor in Naples
 
   Beratung beim Kauf und Verkauf von Immobilien in
   Südwestflorida 

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Verhaltensmaßregeln

Trinkgelder

Der Servicebereich in den USA ist viel stärker auf Trinkgelder angewiesen als in Europa. Dadurch erhält man einen meist sehr aufmerksamen Service. Bedienungen in den Lokalen haben oft nur einen geringen Stundenlohn von 2 – 3 Dollar pro Stunde. Wenn man zufrieden ist, gibt man normalerweise 15 – 20% des Rechnungsbetrags als Trinkgeld. Dazu ist entweder das Feld Tip auf der zu unterschreibenden Kreditkartenquittung auszufüllen oder der Betrag in Bar in dem Rechnungsmäppchen zu hinterlassen. Da viele Touristen diese Regel nicht eingehalten haben, sind inzwischen einige Restaurants dazu übergegangen, das Trinkgeld auf der Rechnung einzukalkulieren. Dies steht auf der Speisekarte. In diesem Fall ist kein zusätzliches Trinkgeld nötig.

 In Selbstbedienungsrestaurants wird kein Trinkgeld erwartet.

Folgende weitere Trinkgelder sind üblich:

  •  2 bis 3 Dollar für einen Reiseleiter pro Person und Tag bei Ausflügen

  • 2 Dollar für das Parken des Wagens

  • 1 Dollar für den Busfahrer

  • 1 Dollar pro Gepäckstück für den Kofferträger

  • 15% des Tarifs bei Taxifahrten

  • 2 Dollar pro Nacht für das Zimmermädchen

Oberflächlichkeit

„Amerikaner sind oft oberflächlich“. Dies ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Amerikaner sind wesentlich kontaktfreudiger und gehen sehr offen und interessiert in jede neue Bekanntschaft. Da wir diese Verhaltensweise in Europa nur von guten Freunden kennen, überschätzen Europäer oft den Wert der Beziehung und werfen den Amerikanern vor, dass Sie diese „Freundschaft“ nur oberflächlich pflegen. Wenn Sie aber auf Hilfe angewiesen sind, wird Ihnen sowohl ein amerikanischer Freund oder Bekannter jederzeit unter die Arme greifen. 

Rauchen in der Öffentlichkeit

Das Rauchen ist in den USA in allen öffentlichen Einrichtungen verboten. Raucher haben in den USA inzwischen ein ganz schlechtes Image. Deshalb sollten Sie sich genau überlegen, wann und wo Sie eine Zigarette anzünden.

Verhalten in Restaurants

In fast allen Restaurants (außer Schnellimbisse wie Mc Donalds) steht im Eingangsbereich ein Mitarbeiter, der Gäste in Empfang nimmt. Dieser führt die Gäste zu einem Tisch und gibt Ihnen die Speisekarte. Das selbstständige Suchen eines Tisches ist nicht erwünscht.

 In praktisch allen Lokalen gibt es Kohlensäure freies Wasser umsonst zu einer Essensbestellung, das auch regelmäßig nachgefüllt wird. Sollten Sie dies nicht automatisch bekommen, können Sie danach fragen.

 In vielen Lokalen werden Soft-Drinks (zumindest für Kinder) kostenlos nachgefüllt. 

Wenn Sie Ihr Essen nicht ganz aufessen, wird Sie der Kellner fragen, ob Sie ein Doggy-Bag haben wollen. Viele Amerikaner nehmen den Rest des Essens mit und wärmen Sie in der Mikrowelle wieder auf. Dieser Service ist kostenlos.

Essmanieren

In den USA gelten andere Regeln für die Umgangsformen bei Tisch. Sie sollten deshalb nicht erstaunt sein, wenn ein Amerikaner zunächst das ganze Essen mit Messer und Gabel in kleine Portionen teilt und dann nur mit der Gabel in der rechten Hand isst.

Begrüßung

Begegnen Sie einem Paar, schütteln Sie zuerst dem Herrn die Hand. Warten Sie ab, ob die Frau Ihnen die Hand zum Gruß anbietet. Andernfalls nicken Sie kurz mit dem Kopf und begrüßen die Dame mit einem netten „Nice to meet you“. Beim Abschied gibt man sich selten die Hände. Das Küssen auf die Wange ist sehr verbreitet, wenn man seine Sympathie zum Ausdruck bringen will.

Gesprächsthemen

Wenn Sie Ihren Gesprächspartner nicht wirklich gut kennen, sollten Sie folgende Themen vermeiden: die amerikanische Politik, Rassendiskriminierung, Religion, Waffengesetze und die Todesstrafe. Es kann sein, dass Sie damit unnötige Spannungen auslösen.